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Florian Langer: Suchmaschinen-Marketing - 8 heiße Tipps für AdWords-Anzeigen

 



Florian Langer begleitet und beeinflusst die Geschäftsentwicklung von e-wolff seit der Firmengründung. Seit 2007 leitet er den Vertrieb und das Partnermanagement des Onlinemarketing-Unternehmens aus Stuttgart. Jahr für Jahr steuert er mehr als hundert AdWords-Kampagnen und gilt so als einer der führenden SEM- ["search engine marketing"] und SEO- ["Search Engine Optimization"]- Experten.

 

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Suchmaschinen-Marketing – 8 heiße Tipps für AdWords-Anzeigen

 

Wer online wirbt, kommt nicht mehr ohne sie aus: Google-AdWords-Anzeigen sind zu einem wichtigen Vertriebskanal geworden. Unternehmen schätzen an den werbenden Anzeigen in der Suchmaschine Google, dass sie analog zur passenden Suche der passenden Zielgruppe präsentiert werden. Doch die Möglichkeiten von Google AdWords werden selten ausgeschöpft. Hier erfahren Sie 8 konkrete und praktische Tipps, wie Sie Ihre Anzeigen sofort erfolgreicher gestalten können.

 

Dank bezahlter Suchanzeigen in Suchmaschinen können Sie sich Ihrer Zielgruppe genau dann präsentieren, wenn diese aktiv auf der Suche nach einem Anbieter ist. Dies ist der große Vorteil des Suchmaschinen-Marketings gegenüber anderen Werbeformen. Längst ist Google AdWords im Onlinemarketing das beliebteste Instrument für die Neukundengewinnung. Allerdings ist die Erfolgskontrolle auch hier unerlässlich. Wie hoch sind die Kosten pro Bestellung oder Neukunde? Was darf ein Verkauf oder ein Kontakt zu einem Interessenten kosten? Nur wer darüber im Bilde ist, kann mit Google AdWords erfolgreich arbeiten.

 

Und jetzt sind Sie dran: Einfach Punkte abhaken, wenn sie umgesetzt sind. So optimieren Sie Ihre Google-Anzeigen Schritt für Schritt.

 

1. Finden Sie die richtigen Schlüsselwörter (Keywords)

 

Nach welchen Suchbegriffen googelt Ihre Zielgruppe? Um das herauszufinden, nutzen Sie die Keyword-Tools der Suchmaschinen. Das Google-Keyword-Tool und einige Hinweise zur Nutzung finden Sie zum Beispiel unter https://adwords.google.de/select/KeywordTool
Fragen Sie aber auch Kollegen, Bekannte und Freunde, welche Suchbegriffe sie eingeben würden.

 

2. Verwenden Sie Keyword-Kombinationen aus mehreren Wörtern

 

 
Wussten Sie, dass nur 37 Prozent der Suchanfragen bei Google aus einem Wort bestehen? Hinterlegen Sie daher sinnvolle Ergänzungen zu Ihren Haupt-Keywords. Denn Suchanfragen, die nur aus einem Begriff bestehen, sind meist sehr generell. Hier riskieren Sie hohe Streuverluste.

 

Ein Beispiel: Die Anzeige zum Wort „Schuhe“ ist „breit“ und sehr generell. Der Suchende erwartet nicht unbedingt eine Anzeige zu einer ergonomisch korrekt geformten Freizeitsandale. Nutzen Sie darum Keyword-Kombinationen, um alle potentiellen Interessenten zu erreichen. Variieren Sie Suchbegriffe mit Ländern, Regionen, Städten oder Begriffen wie „kaufen“ oder „günstig“.

 

3. Nutzen Sie die Google-Keyword-Optionen

 

AdWords-Anzeigen werden von Google in so genannten Anzeigengruppen verwaltet. Keywords können dabei in unterschiedlichen Optionen hinterlegt werden. So bewirkt die Option „genau passend“ beispielsweise, dass Ihre Anzeige nur dann erscheint, wenn der Suchende das Keyword exakt, wie hinterlegt, eingibt (z.B. Schuh; nicht Schuhe, nicht Stiefel usw.). So minimieren Sie Streuverluste.

 

4. Strukturieren Sie Ihre Kampagnen und Anzeigengruppen nach Themen

 

Ordnen Sie jeder Anzeigengruppe Keywords zu. Wenn nun jemand eines dieser Wörter in die Google-Suche eingibt, wird ihm zu den Treffern Ihre Anzeige mit angeboten. Splitten Sie außerdem Anzeigengruppen und Kampagnen. Fassen Sie die Keywords zum gleichen Oberbegriff in einer Anzeigengruppe zusammen und bündeln Sie Anzeigengruppen in thematisch sinnvollen Kampagnen. Diese Art der themenrelevanten Gliederung mindert Streuverluste.

 

Ein weiterer Vorteil: Je besser Anzeigen strukturiert sind, desto besser werden sie von Google bewertet. So lassen sie selbst Konkurrenten trotz eines niedrigeren Klickpreises in der Anzeigenpositionierung hinter sich.

 

5. Texten Sie ansprechende Anzeigentexte

 

Ihre Anzeigen müssen zu Ihrer Zielgruppe passen. Testen Sie unterschiedliche Anzeigentexte. Achten Sie auf eine ausgewogene Auslieferung der Textvarianten. Ihre Anzeigen sollten im gleichen Verhältnis ausgestrahlt werden, damit Sie die Leistung Ihrer Textanzeigen auch miteinander vergleichen können. Diese Einstellung können Sie in den Kampagneneinstellungen treffen.

 

6. Erstellen Sie einen Schaltungsplan für Ihre Anzeigen

 

Schalten Sie Ihre Anzeigen nur noch zu Zeiten hoher Responseraten. Beim richtigen Timing hilft Ihnen dabei die Anzeigenplanungsfunktion von Google. Denn Anzeigen können so zeitlich eingeschränkt geschaltet werden. Überlegen Sie sich dazu, wann Ihre potenziellen Kunden im Internet surfen. Werten Sie des Weiteren aus, wann Bestellungen oder online ausgefüllte Kontaktformulare bei Ihnen eingehen. So lässt sich genau ermitteln, zu welcher Uhrzeit und an welchen Tagen die meisten Bestellungen eingehen.

 

7. Steuern Sie Ihre Google-Anzeigen regional

 

Nicht nur zeitlich können Sie Ihre Anzeigen steuern, sondern auch nach Regionen sortiert. Sinnvoll kann dies vor allem für regional tätige Unternehmen sein, um bevorzugt Kunden aus der Region anzusprechen. Oder vielleicht bezieht sich Ihr Angebot nur auf einen bestimmten geografischen Raum?

 

Google bietet Ihnen sogar die Möglichkeit einen fixen Punkt auf einer Karte zu wählen und Ihre Anzeige nur in einem bestimmten Radius um diesen Punkt ausstrahlen zu lassen. Auch besteht die Möglichkeit einzelne Städte oder Bundesländer auszuwählen. Aber auch auszuschließen.

 

8. Die ersten 8 Sekunden entscheiden

 

Jeder Klick auf ihre Anzeige führt weiter. Am besten hinterlegen Sie also eine Landeseite auf Ihrer Homepage, die das Thema der AdWords-Anzeige aufgreift und weiterführt.

 

Hier ist der Platz für all die Informationen, die Sie mit dem kurzen Anzeigentext nicht vermitteln können. Bilden Sie Ihre Produkte auf der Landeseite ab und nennen Sie weitere Details. Auch der Hinweis auf Garantien oder Prüfsiegel führt Interessenten zielgerichtet zum Verkauf. Nutzen Sie hier Google Conversion Tracking um zu verfolgen, wie viele Klicks in Käufe umgewandelt werden.

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